Ein intensives und ereignisreiches Wochenende liegt hinter der Stadtfeuerwehr Kufstein. Bei sehr heißen Temperaturen waren unsere Kameradinnen und Kameraden über mehrere Tage hinweg stark gefordert.
Bereits am Freitag, den 26.06., wurden wir zu mehreren Einsätzen alarmiert. Unter anderem galt es eine Ölspur zu binden, einen Wiesenbrand zu bekämpfen sowie einen Küchenbrand in einem Einfamilienhaus abzuarbeiten.
Auch der Samstag startete früh: Zwei Kameraden nahmen an einer Fortbildung für Rettungsschwimm-Ausbilder bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck teil. Gleichzeitig stellte die Stadtfeuerwehr Kufstein bei hochsommerlichen Temperaturen die Brandsicherheitswache beim Kufsteiner Kaiserfest. Am Nachmittag nahmen weitere Kameraden mit dem Großraumlüfter an der Tunnelübung in Rattenberg teil. Zusätzlich war am Abend noch ein technischer Einsatz abzuarbeiten.
Der Sonntag brachte erneut mehrere Alarmierungen. Neben einer Fahrzeugbergung auf der Thierseestraße, bei der das Fahrzeug mittels Seilwinde gesichert und die Bergung unterstützt wurde, kam es parallel zu einem Wasserdiensteinsatz am Kaiserbach, bei dem eine Person geborgen werden musste. Am Abend wurde die Stadtfeuerwehr Kufstein mit der Drehleiter und Atemschutztrupps zu einem Großbrand nach Ebbs nachalarmiert. Dort standen insgesamt acht Feuerwehren mit über 200 Einsatzkräften im Einsatz.
Zusätzlich waren Kameraden der Stadtfeuerwehr Kufstein im Rahmen des Bezirksfeuerwehrverbandes Kufstein gefordert. Beim Waldbrand in Söll unterstützten unsere Kräfte unter anderem mit Lageführung, Flughelfern und Drohne. Die Drohne rückte dabei sowohl am Samstagmittag als auch am Sonntagfrüh nach Söll aus. Zudem stand die Drohne am Samstagabend im Bereich der Kaisernordwand in Ebbs zur Lokalisierung von Personen im Einsatz. Auch beim Großbrand in Ebbs unterstützten Kameraden der Stadtfeuerwehr Kufstein sowohl mit der Lageführung als auch mit der Atemschutzfüllstation.
Einmal mehr zeigte dieses Wochenende, wie vielseitig und fordernd der Feuerwehrdienst sein kann. Besonders die hohen Temperaturen stellten eine zusätzliche Belastung für alle Einsatzkräfte dar.